L’Aquila: verzaubert!

L’Aquila, was so viel wie „der Adler“ heißt, zeugt von einer relativ kurzen, doch bewegten Geschichte. Nach mehreren gravierenden Erdbeben und durch zahlreiche Rebellionen gegen Unterdrücker wurde die Stadt mehrmals zerstört und wiederaufgebaut.

Heute bietet sich dem Besucher ein kunterbunter Mix aus zahlreichen Stilrichtungen, wo von mittelalterlichen bis barrocken und modernen Bauten alles dabei ist. Die Bewohner der Stadt in den Abruzzen ließen sich aber nie entmutigen und somit ist L’Aquila an Lebensfreude und Gastfreundschaft kaum zu übertreffen.

Setzt man sich in eine der vielen urigen Bars oder Restaurants, wird man ziemlich schnell mit dem magischen Bezug der Stadt zur Zahl 99 vertraut. Der Legende nach sollen sich zur Gründung von l’Aquila 99 Kastelle zusammengeschlossen haben – jedes mit seiner eigenen Kirche, Piazza und Brunnen. Täglich wird in L’Aquila der Abend mit 99 Glockenschlägen eingeläutet.

Bei der Fontana delle 99 Cannelle, der Sehenswürdigkeit schlechthin, steckt die Zahl schon im Namen. In Wirklichkeit sind es jedoch 93 steinerne Masken, aus denen das Wasser in einen wunderschönen Brunnen sprudelt, der schon so manchen Besucher in seinen Bann gezogen hat. Die Herkunft des Wassers, so erzählt man sich, ist heute noch unbekannt.

Wenn einen die Magie der Stadt erst einmal gefangen genommen hat, erscheint einem der Gran Sasso unweit von L’Aquila ebenfalls wie verzaubert. Nach den Alpen sind die Apenninen das höchste Gebirge Italiens und bieten Wanderern und Skifahrern ein wahres Paradies – keine 150 km entfernt von den Stränden an der Adria.

Wollen Sie mehr Geschichten hören und selbst einige Abenteuer erleben? Dann machen Sie Ihren nächsten Urlaub in L’Aquila, der geheimnisvollen Stadt der Abruzzen.