Olbia: die glückliche Stadt

Die Wurzeln der Stadt und des Hafens Olbia gehen auf die punisch-römische Antike zurück. Heute ist die glückliche Stadt wegen der Nähe zur Costa Smeralda zu einer modernen Stadt voller Leben herangewachsen.

Die Provinz Olbia ist im Norden durch einen schmalen Meeresarm von Korsika getrennt und grenzt im Osten auf das Tyrrhenische Meer. Im 5. Jahrhundert vor Christus wurde Olbia (aus dem griechischen olbios, glücklich) von den Puniern gegründet. Unter der Herrschaft der Römer wuchs Olbia zum wichtigsten sardischen Exporthafen heran.

Dank der mannigfaltigen Landschaft aus Meer, Ebenen und Bergen eignet sich Olbia äußerst gut für verschiedene Aktivitäten in der freien Natur. Allein oder mit erfahrenen Führern wandernd können Felsen, Wälder und Bäche des Limbara Berges erforscht werden. Neben Exkursionen unter anderem auch durch das Vorgebirge von Capo Figari, sind Bootsfahrten sowie Tauch- und Kajakausflüge bei Besuchern sehr beliebt.

Wer es dennoch gemütlich und entspannt liebt, dem bietet Olbia einen der schönsten Strände Italiens. Ganz im Zeichen des Wohlergehens wird der Alltag vergessen. Besucher können sich vollends auf ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden konzentrieren. An der Costa Smeralda hingegen bestimmt die Mondänität das Geschehen. Das türkis glänzende Meer und die feinen weißen, beinahe zartrosa schimmernden Sandstrände prägen das beeindruckende Landschaftsbild der Küstenregion.

Die Stadt Olbia genießt zudem einen inselweiten Ruf als gastronomisches Zentrum für Miesmuscheln, welche mühevoll von lokalen Fischern gefangen werden. Als viertgrößte Stadt Sardiniens gilt die Stadt heute als eine blühende Handelsstadt, die dank ihrer besonderen Nähe zum Hafen von großer wirtschaftlicher Bedeutung für die Insel ist.