Santa Teresa di Gallura

Das einstige überschaubare Fischerdorf hat sich in den letzten Jahrhunderten in ein lebhaftes kleines Küstenstädtchen verwandelt. Die außerordentlichen Felsformationen, die immer wieder von Stränden durchbrochen sind, formen eine der herrlichsten Küstenlandschaften Sardiniens.

Das hübsche Fischerdörfchen Santa Teresa di Gallura liegt an der nördlichen Spitze von Sardinien, gegenüber dem Südzipfel der Nachbarinsel Korsika. Kleine pastellfarbene Häuser mit purpurroten Dächern sowie lauschige kleine Badebuchten mit abfallenden Sandstränden fügen sich perfekt in das Landschaftsbild ein und versprühen den magischen Charme der Insel.

Die großzügig angelegte Piazza Vittorio Emanuele bildet das Zentrum des Ortes. Vor allem gegen Abend treffen sich dort Junge und Junggebliebene in den Restaurants und Bars und beleben die Straßen des Ortskerns an lauen Sommernächten. Besucher verwöhnen ihren Gaumen mit mediterraner und sardischer Küche und können sich bei einem Spaziergang durch die Marktstände dem „dolce far niente“ hingeben.

Santa Teresa di Gallura ist insbesondere wegen des Hafens von großer Wichtigkeit für die Insel. Bereits in der Antike und im Mittelalter war der Hafen östlich der Ortschaft Anlegestelle der örtlichen Seefahrer. Heute besitzt der Hafen neben einem Kai für die Fischerboote auch eine Reihe an Piers für Sportboote und Yachten.

Die Fischerinsel hat insgesamt jedoch einen relativ jungen Charakter, welcher sich in besonderer Weise in der typischen, rationalen Straßenplanung des 19. Jahrhunderts zeigt: Merkmal dafür sind schnurgerade Straßen, die rechteckig zulaufen. Im Jahre 1808 wurde die Ortschaft von König Vittorio Emanuele I. selbst entworfen und nach seiner Gemahlin Maria Teresa benannt.