Handwerk & Kunst in St. Ulrich

Das Ladinische ist in St. Ulrich und Umgebung nicht nur in sprachlicher Hinsicht fest verwurzelt. Auch Alltagskultur und Traditionen des Grödnertals zeichnen sich durch einige Besonderheiten aus.

In der Cësa di Ladins, dem Haus der Sprache und Kultur im Zentrum von St. Ulrich, ist auf zwei Stockwerken das Museum de Gherdëina untergebracht. Dort werden einzigartige Sammlungen gezeigt, welche die Besucher auf eine spannende Reise durch die ladinische Kulturlandschaft führen.

Eine weitere Attraktion von St. Ulrich sowie des gesamten Tals sind die hiesigen Holzschnitzer. Seit jeher schnitzen sie in minutiöser Handarbeit kunstvolle Statuen, Krippenfiguren und andere Objekte und geben dieses Kunsthandwerk von Generation zu Generation weiter.

Für Kunstliebhaber lohnt sich auch ein Abstecher zu den Kirchen von St. Ulrich: Die Pfarrkirche des Hl. Ulrich beispielsweise wurde im späten Barock errichtet, die St. Anna Kapelle neben dem Friedhof stammt aus dem frühen 15. Jahrhundert und beherbergt einige schöne Skulpturen. Ebenfalls sehenswert sind die Antoniuskirche am Hauptplatz und die alte St. Jakobskirche mit Fresken und Barockaltar.

Neben den von Menschenhand gefertigten Kunstwerken sollte man sich in Gröden auch den Naturpark Puez-Geisler nicht entgehen lassen. Zahlreiche markierte Wanderwege laden dort zur Entdeckungstour durch die Dolomiten ein, wo hohe Gipfel, Schutzhütten und Almen auf die Besucher warten. 

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