Florenz: ein Gesamtkunstwerk

Wo man auch hinsieht, im Herzstück der Toskana hinterließen große Künstler zweifellos ihre Spuren. Palazzi, Kuppeln, Gemälde, Skulpturen und Kirchen prägen das Gesicht der Stadt und verzaubern seine Besucher.

Bereits von weitem ist die große Kuppel des Doms Santa Maria del Fiore ersichtlich, wie sie überwältigend im Zentrum der pulsierenden Stadt thront. Man fühlt sich neben ihr unbedeutend und klein. Es war auch das Ziel der einflussreichen Medici, Größe und Wohlstand in die Welt hinaus zu tragen. Der Bau des Doms erforderte das Zusammenspiel vieler Architekten und Künstler. Ein wahrlich statisches Wunderwerk vollbrachte Filippo Brunelleschi mit seiner selbsttragenden Kuppel und den berühmten roten Dachziegeln.

Dem Dom von Florenz gegenüber verzaubert das achteckige Baptisterium seine Besucher. Marmor aus Carrara in den Farben grün und weiß schmückt die Taufkirche. Seine prächtigen Reliefs auf den Bronzetüren ziehen jährlich tausende Reisende an.

Mittel- und Drehpunkt allen pulsierenden Lebens ist die Piazza della Signoria. Flaniert man durch die eng verwinkelten Gassen hin zur Piazza, kann man sich heute noch das Leben der Menschen vor Jahrhunderten vorstellen. Hier befindet sich auch eine Kopie des erhabenen Davids, der Statue Michelangelos. Als Schmuckstück des Platzes gilt auch die Kunstgalerie unter freiem Himmel, nämlich die Loggia della Signoria. Von dort aus geht es Schritt für Schritt über den Ponte Vecchio, den einst einzigen Übergang über den Arno, auf welchem noch heute zahlreiche kleine Juwelierläden ansässig sind.

Filippo Brunelleschi errichtete für den wohlhabenden Bankier Pitti den gleichnamigen Palast, welcher der führenden Medici-Familie etwas entgegenhalten sollte. Heute ist der Palast Sitz mehrerer Museen, unter anderem des Museums für moderne Kunst. Prunkvolle Gärten mit Fontänen und Statuen zieren das Anwesen und lassen uns das luxuriöse Leben am Hofe erahnen. 

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