Ala: stets für eine Überraschung gut

Vielen Italienurlaubern ist die Kleinstadt im Trentino ein Begriff, da man hier durchkommt, wenn man nach Verona, ans Südostufer des Gardasees oder noch weiter in den Süden reist.

Dabei lohnt es sich durchaus, hier auch einmal länger zu verweilen als nur zum Tanken oder auf einen schnellen Espresso. Wie wäre es einmal mit einem Urlaub in Ala im Trentino?

Das Städtchen am Fuße der Monti Lessini liegt wenige Kilometer vor der Grenze zur Provinz Verona und hat knapp 9.000 Einwohner, die sich auf mehrere Fraktionen verteilen. Wenn man durch Ala nur hindurch rauscht, kann man kaum erahnen, dass hier eine ausgesprochen prächtige Altstadt wartet, die als eine der interessantesten in der gesamten Region gilt.

Das ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass die Ortschaft seit jeher ein wichtiger Knotenpunkt war. Im 18. Jahrhundert machte sich Ala außerdem einen Namen als Textilproduzent, was Ruhm, Reichtum und den Titel „Stadt des Samtes“ einbrachte.

Die sogenannte „Villa Alta“ von Ala ist geprägt von gepflasterten Straßen, versteckten Innenhöfen und alten Portalen. Im mittelalterlichen Stadtkern finden sich viele schöne Palazzi und Stadthäuser, die zum Teil bis auf das 17. Jahrhundert zurückgehen und reich geschmückt sind. Und was man an nahezu jeder Ecke findet: Brunnen. Über 60 Stück plätschern in den Straßen und auf den Plätzen der Stadt.