Perugia: die Stadt der Etrusker

Perugia, die Hauptstadt der Region Umbrien, ist reich an Geschichte und Monumenten aus der Epoche der Etrusker, aus dem Mittelalter und der Renaissance. Das historische Zentrum erhebt sich auf dem Burgberg. Um diesen gruppieren sich fünf ehemals mittelalterliche Dörfchen, die über die Stadttore der früheren etruskischen Stadt hinausreichen.

Eine Entdeckungstour durch die Umbrische Stadt gleicht einer Reise in die Vergangenheit bis hin zu den antiken Völkern, welche die Siedlung gegründet und über die Jahrhunderte bewohnt haben. Zu den wichtigsten Kunstschätzen der Etrusker, die man bis heute in Perugia bewundern kann, zählen die eindrucksvollen Stadtmauern, das Stadttor mit Namen Porta Pulchra (auch als Etruskischer Bogen oder Porta Augustea bekannt) und der Sorbello-Brunnen, der zu den ältesten im Umkreis gehört.

Erwähnenswert sind außerdem die Akropolis unter dem Kreuzgang des Doms sowie die Nekropolis, die voll von archäologischen Funden ist. Zahlreiche Ausgrabungsstücke werden dabei heute im Archäologischen Nationalmuseum von Umbrien aufbewahrt – einer wahren Attraktion für alle Geschichts- und Kunstfans.

Trotz allem kann sich Perugia auch von einer moderneren Seite zeigen und mit einigen Bauten aufwarten, welche die Handschrift einiger der bekanntesten zeitgenössischen Architekten tragen. Dazu gehören etwa das von Aldo Rossi geplante Zentrum von Fontivegge, die multimediale Bibliothek Sandro Penna, die Minimetrò – eine Art U-Bahn von Jean Nouvel und der Palazzo Grossi, um nur einige Beispiele zu nennen. Alles in allem hält die faszinierende Metropole Umbriens für seine Besucher unzählige Besonderheiten bereit, die jeden Besuch zu einem lohnenswerten Erlebnis machen.